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Sammelbilder & Alben



Sammelalben


Wo ursprünglich beim Kauf von Waren Bildpräsente übergaben wurden, kamen später Bilder und Motive bei der Verkaufsförderung zum Einsatz. Als Beilage zu zahlreichen Produktverpackungen wurden die Sammelbilder populär und beliebter den je. Zu den wohl berühmtesten Sammelbildern gehören die Liebigbilder.

Die ersten Bilder dieser Art erschienen laut Überlieferung um ca. 1875 in Frankreich (Paris). Dort wurden sie als zusammen mit Liebigs Fleischetrakt an den Mann gebracht. Das zielstrebige Sammeln der Liebigbilder ergab sich vor allem durch die dafür speziell angebotenen Sammelalben. Oft waren die Bilder mit wichtigen Texten und außergewöhnlichen Informationen versehen.

Verlauf



Um 1900 herum wurden Sammelbilder zum Massenprodukt. Durch günstige Drucktechniken entstanden riesige Produktionen. In dieser Zeit wurden die Alben immer mehr zum Einkleben der Bilder produziert, anstatt sie ein zu stecken. Durch die großen und billigen Produktionen der Bilder, setzte sich vor allem der Begriff Zigarettenbild durch. Diese waren im eigentlichen Sinne auch Sammelbilder, welche Zigarettenschachteln beigelegt wurden. 

 In der Nachkriegszeit der 50er Jahre setzte sich neue hochbeliebte Sammelalben von berühmten Firmen durch. Dazu zählen die Sanellabilder und Alben der Marine Union aus Deutschland. In den 60er Jahren hingegen waren die Sammelbilder der Firma Americana aus München sehr beliebt. Bis ca. zur Mitte der 80er Jahre waren Fussball- und Automotive der Firma Bergmann sehr beliebt.

Sammelbilder in der DDR

Zu den wohl bekanntesten Bildern zum Sammeln aus DDR-Zeiten, zählen die des Volkseigenen Schokoladenbetriebes Berlin. Die Schokoladentafeln mit dem bekannten Namen Creck enthielten ein Sammelbild, zu dem später auch Alben hergestellt wurden.